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Aktivkohlefilter: Bei Kolostomie- und Ileostomieversorgungen ist in der Regel ein Aktivkohlefilter integriert. Dieser wirkt einem Aufblähen des Beutels entgegen, indem er im Beutel befindliche Gase kontinuierlich über eine Kohlepartikeloberfläche filtert und desodoriert abgibt. Die Filter der neuesten Generation sind zudem durch spezielle schützende Materialien und Beschichtungen so konzipiert, dass sie Gase entweichen lassen, aber Flüssigkeiten und feste Bestandteile zurückhalten. |
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Allergie: Eine Reaktion auf einen Inhaltsstoff. Bei Stoma- und Inkontinenzversorgungen kann es vorkommen, dass Betroffene auf einen Bestandteil ihres Systems allergisch reagieren, z. B. auf die mikroporöse Klebefläche. Das Auftreten von allergischen Reaktionen ist selten und kann auch auf andere Gründe zurückzuführen sein. |
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Ausscheidung: Oberbegriff für die unterschiedlichen Formen der Ausscheidungen bei Stomaanlagen. |
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Ausschneidbare Hautschutzplatte: Bei diesen Hautschutzplatten wird vor dem Anbringen der Versorgung die Öffnung auf die erforderliche Größe und Form zugeschnitten. Die Stanzung befindet sich in der Mitte des Hautschutzes, um dort problemlos mit dem Ausschneiden beginnen zu können. Eine ausschneidbare Hautschutzplatte ist ideal für Patienten, deren Stomagröße sich nicht verändert oder deren Stoma eine individuelle Form hat. |
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Ausstreifbeutel: Ein Beutel, der zum Entleeren eine Öffnung am Beutelende hat. Für die meisten dieser Beutel ist eine Klammer zum sicheren Verschließen notwendig. Es sind aber auch Beutel mit einem integrierten Verschlusssystem (Lock'n Roll-Verschluß) verfügbar, die ohne zusätzliche Klammer sicher verschlossen werden können. Kolostomie- und Ileostomiepatienten (KEINE Urostomiepatienten) können diese Beutel verwenden. |
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Basisplattenöffnung: Darunter versteht man die Öffnung, die entsprechend der Größe und Form eines Stomas definiert wird. Man unterscheidet zwei unterschiedliche Öffnungen von Basisplatten: vorgefertigte und ausschneidbare Varianten. |
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Bestellnummer: Die Bestellnummer wird für jedes Produkt einzeln vergeben. Darin sind die produktspezifischen Eigenschaften wie z.B. die Rastringgröße des Produktes verschlüsselt. |
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Bestrahlung: Die Bestrahlung ist eine spezielle Therapie zum Beispiel bei Krebserkrankungen. Diese Therapie kann die Ausscheidungen der Stomaanlage beeinflussen. |
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Bettbeutel: Ein großvolumiger Auffangbeutel für Urin. Urostomiepatienten können ihre Versorgung mit dem Bettbeutel als Nachtversorgung ergänzen. Der Bettbeutel wird auch als Nachtbeutel bezeichnet. |
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Beutelfolie: Die Industrie bietet heute eine breite Auswahl an Beuteln für die Stomaversorgung an, die als flüssigkeits- und geruchsdicht eingestuft werden. Die verwendeten unterschiedlichen Folien ermöglichen in der Regel eine ausreichend lange Tragezeit und sorgen dafür, dass störender Geruch oder Feuchtigkeit nicht nach aussen dringen können. Bei unseren Produkten wird die bewährte "stille Folie" verwendet, die äußerste Diskretion gewährleistet. |
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Blähungen: Gasansammlungen im Darm. |
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Buchstabencode: Bei unserem zweiteiligen System Tandem wird der Buchstabencode dazu verwendet, passende Basisplatten und Beutel zu kennzeichnen. Die Buchstaben sind auf den einzelnen Packungen und bei den Basisplatten auf der jeweiligen Einzelverpackung ersichtlich. Dadurch wird die Auswahl erheblich erleichtert. |
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Chemotherapie: Bei der Chemotherapie werden krebshemmende Substanzen in eine Vene injiziert oder oral zugeführt. Diese Arzneimittel gelangen über den Blutkreislauf in alle Körperregionen und sind damit auch potentiell wirksam bei Tumoren, die bereits die Organgrenze des Primärtumors überschritten und metastasiert (sich ausgebreitet) haben. |
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Colitis ulcerosa: Colitis ulcerosa (Colitis=Dickdarmentzündung, ulcus=Geschwür) ist eine chronische Entzündung des Dickdarms. Meistens beginnt sie im untersten Teil des Dickdarms und kann sich von dort kontinuierlich ausdehnen. Am Anfang des Dickdarms oder am Übergang zwischen Dünn- und Dickdarm kommt die Colitis ulcerosa zum Stillstand. Die Entzündung äußert sich durch häufige, blutig-schleimige Durchfälle, ständigen Stuhldrang, Fieber und allgemeine körperliche Schwäche. |
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Conduit: Das Conduit ist eine spezielle Form der Harnableitung. Bei dieser Operationstechnik werden beide Harnleiter in ein isoliertes Stück Dünndarm bzw. Dickdarm eingepflanzt. Der verwendete Darmabschnitt wird aus seiner "normalen" Darmfunktion herausgenommen. Der Darmabschnitt dient nicht als "Ersatz-Blase" oder Reservoir, sondern als Ableitung. |
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Conform 2: Diese innovative zweiteilige Versorgung ist extrem flach und flexibel. Die Basisplatten sind wahlweise mit feststehendem oder untergreifbarem Rastring und in vorgefertigten und ausschneidbaren Varianten erhältlich. Ebenso stehen dem Betroffenen sowohl plane als auch konvexe Basisplatten zur Verfügung. Conform 2 ist für alle Stomaarten verfügbar. |
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Diarrhoe: Dünnflüssiger Stuhlgang, sogenannter Durchfall von mehr als 150 ml täglich. Diarrhoe ist meist die Folge von erhöhter Darmperistaltik. |
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Doppelläufige Kolostomie: Soll der Stuhl vor einem Hindernis - z. B. einem entzündlich veränderten Darmabschnitt oder einer zu schonenden Darmnaht - abgeleitet werden, wird in der Regel die Anlage einer doppelläufigen Kolostomie gewählt. Der Dickdarm wird dabei meist im Bereich des Querdarms schlingenförmig auf den Bauch vorgelagert. Die vordere Wand der Darmschlinge wird geöffnet und mit Nähten an der Bauchdecke fixiert. Dadurch entstehen zwei Darmöffnungen, die mehr oder weniger sichtbar sind. |
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Einteilige Versorgung: Bei den einteiligen Versorgungen ist die Hautschutzplatte mit der Beutelfolie fest verbunden. |
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Endständige Kolostomie: Nach Entfernung des Schließmuskels, des Mastdarms und eines dem Erkrankungsausmaß entsprechenden Anteils des unteren Dickdarms wird eine endständige Kolostomie angelegt. Dabei wird der Darm durch die linke Seite der Bauchdecke ausgeleitet. Auch bei vorübergehender Ausschaltung von Mastdarm und After - und Entfernung eines erkrankten Dickdarmabschnittes - wird bei bestimmten Krankheitsbildern eine endständige Kolostomie vorgesehen. Dies bezeichnet man als die Operation nach Hartmann. |
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Enterostomatherapeutin (ET): Eine Krankenschwester/ein Krankenpfleger mit einer speziellen Weiterbildung zur Betreuung von Patienten mit Wund-, Stoma- oder Inkontinenzproblemen. |
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Erosion/Denudierung: Entfernung der obersten Hautschicht. |
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Erythema: Entzündliche Rötung der Haut. |
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Farbcode: Bei unserem zweiteiligen System Conform 2 wird der Farbcode dazu verwendet, Basis-platten und Beutel zu kennzeichnen, die zusammen passen. Die unterschiedlichen Farben sind auf den einzelnen Packungen und bei den Basisplatten auf der jeweiligen Einzelverpackung ersichtlich. Dadurch wird die Auswahl erheblich erleichtert. |
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Feststehender Rastring: Der feststehende Rastring kommt beim zweiteiligen System Conform 2 zum Einsatz. Der Rastring ist fest mit der Basisplatte verbunden. Dadurch ist die Versorgung extrem flach und flexibel. |
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Geräuscharm: Die Stomabeutel sind mit unserer geräuscharmen, sogenannten stillen Folie ausgestattet. Die Beutel sind dadurch noch unauffälliger für Dritte und gewährleisten ein Höchstmaß an Diskretion und Tragekomfort. Die stille Folie wird exklusiv in unseren Produkten verwendet. |
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Geruchsdicht: Unsere stille Beutelfolie ist absolut geruchsdicht und verhindert, dass Gerüche während des Tragens nach aussen dringen. |
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Geschlossener Beutel: Ein Beutel, der keinen Auslass hat. Normalerweise wird der Beutel bei Bedarf gewechselt und entsorgt. Diese Versorgung wird hauptsächlich von Kolostomiepatienten verwendet. |
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Hautschutzplatte: Die Hautschutzplatte ist der Teil der Stomaversorgung, der die Haftung am Körper gewährleistet. Der Hautschutz dient in erster Linie dem Schutz der stomaumgebenden Haut vor Ausscheidungen. Es gibt verschiedene Mixturen/Zusammensetzungen des Hautschutzes, je nach Herstellungsart und Zusatzstoffen. |
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Hernie: Hernie:
Durch Überbeanspruchung der Bauchdecke - aufgrund von schwerer körperlicher Arbeit oder sportlicher Betätigung - kann es zu einer parastomalen Hernie (Bruch) kommen. Ein Bruch ist dadurch zu erkennen, dass neben dem Stoma eine Vorwölbung der Bauchdecke auftritt. Diese entsteht dadurch, dass sich Darmschlingen in entstandene Muskellücken drücken und an der Bauchdecke abzeichnen. |
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Ileostomie: Die Ileostomie wird am Ende des Dünndarms - im Bereich des rechten Unterbauchs endständig, d. h. eine Öffnung ist an die Bauchhaut angenäht - angelegt. In speziellen Fällen kann auch eine doppelläufige Stomaanlage (2 Öffnungen) in Frage kommen. Da der verbleibende Dünndarm den Darminhalt nicht eindickt und speichert, ist bei einem Ileostoma mit wässrig-dünnflüssigen Stuhlentleerungen über den ganzen Tag zu rechnen. Aufgrund der im Dünndarm einwirkenden Verdauungssäfte ist der Stuhl besonders aggressiv. |
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Ileum: Als Ileum bezeichnet man den Übergangsbereich zwischen Dünn- und Dickdarm. |
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Irrigation: Eine spezielle Spülbehandlung des Dickdarms. Die Irrigation bietet für Kolostomie-Patienten eine besonders angenehme Form der Versorgung, da sie den Kolostomieträger für ca. 24 Stunden ausscheidungsfrei sein lässt. |
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Irritation: Bei der Stomapflege können Irritationen durch die mechanische Reizung der Haut - oft durch das Klebematerial, durch zu häufigen Beutelwechsel oder eine nicht passgenaue Öffnung der Hautschutzplatte bedingt - eine Rötung bis hin zu einer nässenden Hautablösung verursachen. |
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Karaya: Ein natürlicher Hautschutz von Hollister. Karaya wurde früher bei empfindlicher oder zu Allergien neigender Haut verwendet, da es einen milden ph-Wert von 4,5 - 5,0 hat. Hautschutz aus Karaya findet sich heute nur noch bei unseren "Klassikern". |
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Kolon: Kolon und Rektum sind Teile des Dickdarms, der zum Verdauungstrakt gehört und dessen Aufgabe es ist, aus der aufgenommenen Nahrung Energie zu gewinnen und anschließend die unverdaulichen Bestandteile wieder aus dem Körper hinauszubefördern. Die ersten 1,30 m des Dickdarms werden als Kolon bezeichnet. Es besteht aus vier Abschnitten: aufsteigendes Kolon (Colon ascendens), Querkolon (Colon transversum), absteigendes Kolon (Colon descendens) und gekrümmtes Kolon (Colon sigmoideum). |
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Kolostomie: Für die Kolostomie stehen ebenfalls zwei verschiedene Stomavarianten zur Auswahl: das endständige und das doppelläufige Stoma. Da der Stuhl aufgrund der anatomischen und funktionellen Gegebenheiten die Haut nicht so stark reizt wie dünnflüssiger Stuhlgang, ist eine prominente Anlage (etwas über der Haut) möglich. |
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Konturierte Basisplatte: Der Hautschutze ist zum Schutz der Stomaanlage im Inneren dicker als am Rand der Basisplatte. Der Hautschutz wird zum Rand der Basisplatte dünner, wodurch diese flexibler wird und angenehmer zu tragen ist. |
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Konvexität: Durch eine Wölbung rund um die Öffnung der Basisplatte bei zweiteiligen Systemen bzw. der Hautschutzplatte bei einteiligen Produkten wird eine optimale Versorgung von problematischen Stomaanlagen ermöglicht. Durch die konvexe Form wird die stomaumgebende Haut vor Irritationen geschützt. |
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Lock'n Roll-Verschluß: Integrierter Verschluss für Ileostomiebeutel. Der Auslass wird "eingerollt" (wie bei einem Klettverschluss) und durch zusammendrücken wird der Beutel flüssigkeits- und geruchsdicht verschlossen. Es ist keine zusätzliche Klammer erforderlich. |
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Luftpolster-Hautschutz: Innovativer Hautschutz der durch eingearbeitete Vertiefungen (Luftpolster) die Haut besser atmen lässt und somit die Haut bereits während des Tragens entlastet. Die Haftung wird dadurch nicht beeinträchtigt. |
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Mazeration: Auf- bzw. Erweichen der Haut, z. B. bei starker Schweißbildung. Die Haut erscheint weiß und voll Wasser. |
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Messschablone: Ein Hilfsmittel zum Ermitteln des korrekten Durchmessers der Stomaanlage. Die genaue Größe ist wichtig für die Auswahl des richtigen Beutels bzw. der Basisplatte. |
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Mikroporöse Klebefläche: Pflasterähnliche Klebefläche, die bei klassischen Produkten rund um die Basisplatte bzw. den Hautschutz angebracht ist und die Haftung der Versorgung zusätzlich gewährleistet. Bei Produkten der neuesten Generation (Moderma flex und Conform 2) wurde auf diese mikroporöse Klebefläche verzichtet, da aufgrund der innovativen Hautschutzmaterialien keine zusätzliche Klebefläche notwendig ist. |
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Morbus Crohn: Bei Morbus Crohn handelt es sich um eine geschwürige, chronische Entzündung. Im Gegensatz zu Colitis ulcerosa kann sie im gesamten Verdauungsstrakt (von der Mundhöhle bis zum After) auftreten. Ein weiterer Unterschied zeigt sich darin, dass sich die Erkrankung nicht ausbreitet, sondern mehrere verschiedene Stellen befällt. Besonders betroffen ist der Bereich des Übergangs Dünndarm-Dickdarm, dort tritt Morbus Crohn am häufigsten auf. Folgende Anzeichen weisen auf eine Erkrankung hin: Durchfälle, Bauchschmerzen, Fieber, Gewichtsabnahme und Fisteln (meistens im Bereich des Afters). |
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Naturweiches Vlies: Viele Produkte sind mit dem naturweichen, hautfarbenen Vlies ausgestattet. Es verhindert den direkten Kontakt der Beutelfolie mit der Haut, reduziert somit die Schweißbildung und sorgt für ein hohes Maß an Tragekomfort und Diskretion. |
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Obstruktion: Verengung, Verschluß. |
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Peri- oder parastomale Haut: Dieser Begriff bezeichnet die direkt das Stoma umgebende Haut. |
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Plane Versorgung: Diese Basisplatten bzw. Hautschutzplatten weisen keine Wölbung wie bei den konvexen Produkten auf, sondern sind eben. Sie werden zur Versorgung von prominenten, d. h. über Hautniveau liegenden Stomaanlagen verwendet. |
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Prolaps: Bei einem Hervortreten des Stomas im Stehen über das Hautniveau von ca. 3 cm kann von einem Prolaps (Darmvorfall) gesprochen werden. Bitte beachten Sie: ein Conduit sollte eventuell 1 - 2 cm über Hautniveau angelegt sein. Ursache kann unter anderem eine zu hohe Beanspruchung durch zu schweres Tragen sein. |
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Rastring: Der Rastring stellt die flüssigkeits- und geruchsdichte Verbindung zwischen der Basisplatte und dem Beutel bei zweiteiligen Versorgungen dar. Bei der Auswahl der Versorgung ist darauf zu achten, dass die beiden Komponenten die gleiche Rastringgröße haben um Undichtigkeiten zu vermeiden.
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Schleim: Eine zähflüssige Ausscheidung, die vom Körper produziert wird. Der Schleim im Darm dient als Gleitmittel. Schleimbeimengungen können bei allen Stomaanlagen auftreten. |
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Schließmuskel: Der Begriff bezeichnet den Muskel, der die Harnröhre und den Darm verschließt. Bei einer Stomaoperation wird die natürliche Funktion des Schließmuskels aufgehoben, ein Stoma hat keinen Schließmuskel. |
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Stenose: Bei der Stomastenose kommt es zu einer Verengung der Haut bzw. des Darms im Bereich des Durchtritts durch die Bauchwand. Die Zunahme von Körpergewicht nach der Operation, aber auch narbig abgeheilte Hautentzündungen können Ursache für eine Verengung der Stomaöffnung sein. |
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Stoma: Mit dem aus dem Griechischen stammenden Begriff "Stoma" werden operativ geschaffene Körperöffnungen bezeichnet. Ein Stoma wird vielfach auch als "Anus praeter" oder künstlicher Darmausgang bezeichnet. |
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Stomablockade: Bedingt durch Diätfehler kann bei Ileostomieträgern eine Stomablockade eintreten. D. h. faserreiche, schlecht gekaute Nahrungsmittel verlegen die Stomaöffnung und der Stuhlgang kann die Stomaöffnung nicht passieren. Eine Blockade äußert sich durch das Ausbleiben der Ausscheidung, verbunden mit krampfartigen Schmerzen und Blähbauch. Tritt dieser Fall ein, ist sofort ein Arzt aufzusuchen. |
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Strahlentherapie: Bei der Strahlenbehandlung werden energiereiche Gammastrahlen oder Elektronenstrahlen eingesetzt, um die Tumorzellen zu zerstören. |
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Stuhl: Bezeichnung für die Ausschneidung von Dünn- und Dickdarmstomaanlagen. |
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Tragezeit: Als Tragezeit bezeichnet man den Zeitraum, über den ein Produkt problemlos getragen werden kann. Die Tragezeit bei ein- und zweiteiligen Versorgungen ist unterschiedlich. Bei zu langen Tragezeiten kann es zu Unterwanderungen der Basisplatte bzw. der Hautschutzplatte kommen, die Versorgung löst sich von der Haut und es kommt zu Hautirritationen. |
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Transparente Beutel: Bei den transparenten Beuteln ist lediglich die körperzugewandte Seite mit dem naturweichen, hautfarbenen Vlies überzogen. Durch die transparente Folie ist es möglich, die Ausscheidungen und die Stomaanlage zu kontrollieren. |
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Transureteroureterocutaneostomie (TUUC): Bei der Transureteroureterocutaneostomie wird ein Harnleiter mit dem zweiten Harnleiter verbunden; nur ein Harnleiter wird als Stoma nach außen geleitet. |
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Untergreifbarer Rastring: Der Rastring ist mit der Basisplatte auf eine spezielle Art verschweißt. Diese Technologie bieten nur die Hollister Conform 2 und Tandem Basisplatten. Durch eine Plastikfolie, die den Rastring mit der Basisplatte verbindet, entsteht eine größere Flexibilität. Das Anbringen des Beutels beim Versorgungswechsel wird dadurch erleichtert und der Druck auf die Bauchdecke wird vermieden. |
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Urostomie: Nach Entfernung des dem Erkrankungsausmaß entsprechenden Anteils von Harnleiter oder Blase werden unterschiedliche Urostomien angelegt. Dazu zählt u. a. die Ureterocutaneostomie (Harnleiterhautfistel). Bei diesen Stomaanlagen werden ein oder beide Harnleiter durch die Bauchdecke ausgeführt. Sowohl die einfache als auch die beidseitige Ureterocutaneostomie können nach Anleitung vom Patienten selbst mit einem Stomabeutel versorgt werden. |
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Urostomiebeutel: Diese Beutel wurden speziell für die Versorgung von Urostomiepatienten entwickelt. Sie dienen zum Auffangen des Urins, haben eine Rücklaufsperre, die das Zurückfließen des Harns an das Stoma verhindert und ein Ablaufventil, mit dem der Beutel problemlos entleert werden kann. |
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Vorgefertige Öffnung: Viele Basisplatten und auch einteilige Versorgungen sind mit bereits vorgefertigten Öffnungen in verschiedenen Größen erhältlich. Produkte mit vorgefertigten Öffnungen sind ideal zur Versorgung von runden Stomaanlagen. |
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Zentrumverschluss: Der Zentrumverschluss gewährleistet die sichere Verbindung von Basisplatte und Beutel, bis sie ganz bewußt und nicht aus Versehen voneinander gelöst werden. |
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Zubehör: Produkte, die den Tragekomfort und die Funktion Ihrer Versorgung noch verbessern können, z. B. Gürtel, Paste usw.. |
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Zweiteilige Versorgung: Wie der Name schon sagt, gehören zwei Komponenten zu diesen Systemen: eine Basisplatte und ein Beutel. Beide werden durch den Rastring mit dem speziellen Zentrumverschluß flüssigkeits- und geruchsdicht miteinander verbunden. |